Ausstellung
Architektur für Kinder: Zürichs Spielplätze

Ausstellung
Datum : Donnerstag den 6. November 2014 bis Mittwoch den 10. Dezember 2014 Mo–Fr 10-18; Sa/So und Feiertage geschlossen
Ort : ETH Zürich, Hönggerberg, HIL, gta Ausstellungen
 



Eröffnung
6. November 2014, 18.00 Uhr

Gespräch mit
Gabriela Burkhalter, Stadtplanerin, Basel
Prof. Peter Fischli, Städelschule Frankfurt, Künstler, Zürich
Elisabeth Gaus, Pädagogische Hochschule Zürich
Prof. Hubert Klumpner, ETH Zürich
Bruno Maurer, gta Archiv, ETH Zürich
Prof. Dr. Stanislaus von Moos, Gastprofessur Architekturgeschichte, Yale School of Architecture, em. Professor Universität Zürich
Janis Willuweit, Grün Stadt Zürich

Moderiert von
Prof. Dr. Philip Ursprung, ETH Zürich

Ausstellungsbroschüre zum Download

Der Spielplatz ist seit je ein Ort, wo Freiheit gewährt und eingeschränkt wird. In ihm treffen sich Vorstellungen zu Pädagogik und Stadtgestaltung. Bis zum Zweiten Weltkrieg bestanden Spielplätze meist aus isolierten Spielgeräten wie Schaukeln, Rutschen und Wippen. Ab den 1930er Jahren wurden – ausgehend von Schweden und Dänemark – jedoch neue Ideen gesucht, um kindergerechtes Spiel und Kreativität aktiv zu fördern.

In Zürich entstand nach 1953 eine aktive Spielplatzbewegung, getragen von Privatpersonen und der Pro Juventute unter Präsident Alfred Ledermann. Alfred Trachsel nahm als Architekt beim Hochbauamt und Gestalter von innovativen Spielplätzen eine Schlüsselposition ein. Herausragende Beispiele dieser Zeit sind die Erfolgsgeschichte der Robinsonspielplätze mit Gemeinschaftszentren und der Aufbruch der Zürcher Gartenarchitektur rund um Ernst Baumann, Ernst Cramer und Willi Neukom. Doch erst in den 1970er Jahren begannen auch die Bürger und Kinder selbst, für ihren Platz zu kämpfen und Ansprüche auf dessen Mitgestaltung zu erheben.

Die Ausstellung «Architektur für Kinder: Zürichs Spielplätze» zeichnet die Geschichte der Zürcher Spielplätze seit 1950 nach. In Filmen, Diashows, Plänen und Fotografien aus privaten und öffentlichen Archiven wird die Bewegung lebendig erfahrbar. Zudem zeigen Kinder in einem Experiment, wie und wo sie heute am liebsten spielen. Damit wird das Thema nicht zuletzt dem heutigen Architekturdiskurs neu geöffnet.

Kuratiert von Gabriela Burkhalter, in Zusammenarbeit mit dem gta Archiv (ETH Zürich), dem Baugeschichtlichen Archiv, Zürich und dem ASLA Archiv für Schweizer Landschaftsarchitektur, Rapperswil




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